Schule nach dem Krieg


Schule nach dem Krieg In der Schule - da war die Welt eingeteilt. Ich war in der Schublade: dumm, wenig brauchbar. Dann gab es noch die für die, die einiger Maßen mitkamen. Und dann die da ganz oben: die, die zur Oberschule kamen.

Das ist sicherlich heute auch nicht viel anders. Oder hat das heute nichts mehr mit dem Geldbeutel zu tun? Weiterlesen … »


Die Welt war eingeteilt. Da war der Sohn vom Pastor, der vom Rechtsanwalt. Und dann war ich da: der Sohn des Zimmermanns. Klar: Die Söhne vom Pastor und vom Rechtsanwalt gingen irgendwann auf das Gymnasium, studierten anschließend. Ich? Ich ging weiter auf die Hauptschule. Wenn ich die mit Ach und Krach geschafft hatte, dann bekam ich allenfalls einen prekären Job, wenn überhaupt.
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Zitronenbrause war nichts Alltägliches


Zitronenbrause Von Mitte bis Ende der 50er-Jahre habe ich immer am Freitag Zeitschriften vertragen. Für die “Hören & Sehen” gab es 5 Pfennige und für die “Praline” sogar 30 Pfennige.

Den Verdienst habe ich aufgeteilt: die Hälfte sparte ich für Geschenke und für die andere Hälfte kaufte ich eine Tüte Pfefferminzkugeln für mich und meine zwei Brüder und ein paar Tütchen Brause, natürlich auch Zitronenbrause.
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Wir waren zwei Königskinder …


Wir waren zwei Königskinder … Immer, wenn ich an die Liebe meines Lebens denke, frage ich mich, ob der Stern, unter dem ich geboren wurde, wirklich ein Glücksstern war. Doch so sehr ich grüble, ich finde keine Antwort. Das hat etwas mit der Geschichte zu tun.

Bei unserer ersten Begegnung stand die Welt Kopf. Ich sah ihre nackten, staubigen Füße an einer Scheunenwand, genau neben dem „i“ von „Nie wieder Krieg!“, dann ihre Beine, ein Höschen, einen Rock, der ihren Kopf verbarg, darunter Arme, dann ihre zierlichen Hände auf dem Kopfsteinpflaster des Gehwegs. Weiterlesen … »


Gaswerk, schwarzer Weg und sooo viel Lust auf Süßes.Ich weiß nicht in welchem Jahr wir in diesen Ort zogen. Ich war auf jeden Fall höchstens 2 oder drei Jahre alt.
Meine Erinnerung beginnt erst richtig mit der Geburt meiner jüngsten Schwester, da ich nur noch weiß, das meine älteste Schwester und ich immer glaubten, unsere Eltern wären nicht unsere Eltern. Mein Vater kam 1947 oder 48 aus englischer Kriegsgefangenschaft und demnach ging es uns finanziell.
Aber wir hatten ein “Mensch ärgere Dich nicht” Spiel und mit diesen Figuren spielten wir alles, was uns bewegte, nach.
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